Einsatzmöglichkeiten der KMDL®

In diesem Abschnitt sollen die Möglichkeiten mit der Beschreibungssprache KMDL® v2.2 aufgezeigt werden. Neben der reinen Modellierung der Prozesse können auf dessen Grundlage weitergehende Analysemethode vorgenommen werden. Um die Verbreitung von KMDL® v2.2 zu erhöhen, ist es möglich vorhandene ARIS-Modelle in KMDL® v2.2-Modelle zu überführen. Da in der KMDL® zusätzliche Informationen wie Wissen, Person, Konversionen und das Kommunkationsmedium erfasst werden, ist eine Überarbeitung der Prozesse notwendig. Liegen die Prozesse erst einmal als KMDL®-Prozesse vor, können diese analysiert werden. Die unterschiedlichen Sichten auf einen Prozess ermöglichen das Ein- bzw. Ausblenden von Informationen. Durch Reporte können Objekthäufigkeiten ermittelt werden. Mit den Prozessmustern können Schwachstellen und Potenziale identifiziert und Verbesserungsvorschläge ermittelt werden. Zur Unterstützung bei der Modellierung der KMDL®-Prozesse können Taxonomien oder Ontologien hilfreich sein. Auf der anderen Seite können aus den aufgenommenen Prozessen eben solche generiert bzw. erstellt werden. Als Grundlage für die Simulation wissensintensiver Geschäftsprozesse dient die Modellierung solcher Prozesse. Mit Hilfe der Kommunikationssicht lässt sich der Ablauf der Kommunikation innerhalb einer Organisation beschreiben. So können Schwerpunkte oder Defizite in der Kommunikation erkannt werden. Darauf aufbauend können Prozessverbesserungen vorgeschlagen werden. Diese Verbesserung können in Form von Referenzprozessen oder Best Practices angegeben werden. Anhand von Sollprozessen können Personalplanung oder Expertensuche stattfinden, die beide auf Fähigkeiten von Personen angewiesen sind. Genau diese Eigenschaften werden mit der KMDL® modelliert, analysiert und für zukünftige Aktivitäten und Entscheidungen genutzt.


                                               
Abbildung: Einsatzmöglichkeiten der KMDL®