Referenzen

Im Forschungsprojekt Open Innovation in Life Sciences (OIL) wurden Innovationsprozesse in der Zukunftsbranche Life Sciences, einer der forschungsintensiven Industrien in Deutschland, analysiert und ein branchenspezifisches Innovationsmanagementkonzept entwickelt sowie ein Leitfaden für das Vorgehen bei der Implementierung im Hinblick auf den Life Sciences Bereich erstellt. Damit soll die systematische Innovation, unter Berücksichtigung eines „gekoppelten Prozesses“ mit Outside-in und Inside-out Prozessen durch Partnerschaften mit Unternehmen und anderen Organisationen ermöglicht werden. Die entwickelten Innovationskonzepte wurden bei den Unternehmen im Forschungsverbund eingesetzt. Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik brachte mit der KMDL eine Methode zur integrierten Analyse von Prozessen und Informations- sowie Wissensflüssen ein, die im Projekt zur Analyse der Innovationsprozesse genutzt wurde. Darüber hinaus wurde am der Lehrstuhl im Rahmen des Projektes ein IT Werkzeug - der PharmaInnovationslotse (Philo) - konzipiert.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) finanzierte Forschungsprojekt „Qualitätsmanagement von wissensintensiven Geschäftsprozessen“ (QMwiGP) erschließt Analyse- und Bewertungsmöglichkeiten für den Umgang mit Wissen in Geschäftsprozessen bzw. des Wissensmanagements für kleine und mittlere Unternehmen auf Basis eines toolgestützten Selbstassessments. Die Anwendungsbereiche sind Produktinnovation und Kundenbeziehungsmanagement. Ergebnis des Assessments ist eine Positionsbestimmung der Reife bzw. Leistungsfähigkeit des Unternehmens im Untersuchungsbereich sowie die Identifikation von Schwachstellen. Ferner werden auf Basis der spezifischen Situation des Unternehmens bekannte Best Practices präsentiert, die in Verbesserungsmaßnahmen in den Unternehmen münden. Ein Selbstbewertungstool zur Messung von wissensintensiven Geschäftsprozessen wurde in der engen Zusammenarbeit mit KMU entwickelt.

Das Forschungsprojekt IOSE-W 2  (Interorganisationale Softwareentwicklung unter dem Aspekt der Wandlungsfähigkeit und der Wiederverwendung) ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund zwischen Unternehmen im Bereich der Softwareentwicklung und universitäten Einrichtungen. Die beteiligten Praxispartner stehen für individuelle Softwareprodukte, die organisatorisch verteilt entwickelt werden. Beteiligt sind die PiSA repository technologies GmbH, die ERP Hersteller Fauser AG und die PSIPENTA GmbH. Universitäre Partner bilden der Lehrstuhl für Wirtschaftinformatik und Electronic Government unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Gronau, Universität Potsdam, der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre und Logistik von Prof. Dr. Dr. hc. Wildemann sowie der Lehrstuhl für Software- und Systemengineering von Professor Dr. Dr. hc Manfred Broy, beide von der Technischen Universität München. Das Forschungsprojekt IOSE-W2 ist ein öffentlich gefördertes Forschungsprojekt mit einer Laufzeit von 2,5 Jahren.
 

Die KMDL® wurde im Forschungprojekt M-Wise eingesetzt, welches im Rahmen der "Softwareoffensive 2006" vom BMBF gefördert wurde. Das interdisziplinär ausgerichtete Verbundprojekt M-WISE hatte das Ziel, Wissensmanagement in der Softwareentwicklung zu fördern und nachhaltig zu verbessern. Daher wurden die Methoden und die Praxistauglichkeit der Modellierung wissensintensiver Softwareentwicklungsprozesse verbessert. Die KMDL® wurde im Projekt im Bereich des Software-Engineering eingesetzt, analysiert, verfeinert und spezialisiert. Die Anbindung an die Praxis der Softwareentwicklung gewährleisteten die Unternehmen altavier und PSIPENTA. Beide benutzten die Methode auf verschiedene Art ihrer wissensintensiven Softwareentwicklungsprozesse.